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Stromvergleich: 2023 Beste Stromanbieter vergleichen

Die Situation der Stromversorger in Deutschland hat sich durch die vermehrte Einspeisung von Strom aus regenerativen Energiequellen und insbesondere durch die Nutzung von Photovoltaikanlagen verändert. Doch von Unabhängigkeit und absoluter Versorgungssicherheit kann immer noch nicht die Rede sein.

Das kostet der Strom aktuell

Die Energiekrise in Europa wurde unter anderem durch den Ukraine-Krieg und durch die klimabedingten Ausfälle der französischen Atomkraftwerke begründet. Das zeigt sich auch auf dem Strommarkt bzw. an der Situation der Stromanbieter in Deutschland. Die Preise an den Börsen stiegen über Monate hinweg an, häufig mussten kurzfristige Energiekäufe getätigt werden. Inzwischen scheint sich die Situation zu entspannen und es sind gesunkene Verbraucherpreise für Strom zu verzeichnen. Derzeit bezieht Deutschland nicht unerhebliche Mengen Strom von den benachbarten Erzeugerländern und gilt derzeit als einer der größten Stromimporteure. Dennoch müssen Versorger tief in die Tasche greifen, was sich auch bei den aktuellen Strompreisen bemerkbar machen dürfte. Diese sind, bedingt durch die Strompreisbremse der Regierung, noch niedriger als im Oktober 2022, dennoch erreichten sie bisher nicht mehr die Werte, die sie vor Beginn des Ukraine-Kriegs hatten. Derzeit kostet die Kilowattstunde durchschnittlich 30 Cent. Eine gegenläufige Entwicklung war im Januar 2023 zu verzeichnen, als die Strompreise im Vorjahr nach oben gingen. In 2023 hingegen sanken sie weiter ab.

Zur Lage der Stromversorgung mit erneuerbaren Energien

Zur Lage der Stromversorgung mit erneuerbaren Energien
Bild: iStock

Im zweiten Quartal 2023 hat der Anteil an erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung noch einmal zugenommen und liegt jetzt bei rund 59,3 Prozent. Gleichzeitig war in diesem Quartal der Stromverbrauch selbst um 4,2 Prozent niedriger als im Vorjahreszeitraum.
Vor allem die Stromeinspeisung durch Photovoltaikanlagen war im zweiten Quartal 2023 gestiegen: Mehr als sechs Prozent wurden gegenüber dem Vorjahreszeitraum mehr eingespeist. Dies ist vor allem im Zubau der Anlagen begründet, allerdings spielen auch die vielen Sonnenstunden der betreffenden Zeit eine Rolle. Vor allem der Juni erwies sich als förderlich für die Stromerzeugung. Photovoltaikanlagen machten demnach auch rund 21,6 Prozent der erneuerbaren Energien aus. Die Situation der Stromversorgung mit erneuerbaren Energien ist demnach insbesondere bezogen auf Photovoltaik besser denn je.

Die Abhängigkeit von Frankreich

Ob die Energiewende gelingt, hängt maßgeblich von der Abhängigkeit oder Unabhängigkeit vom französischen Strommarkt ab. In Frankreich gab es in diesem Jahr Kürzungen bei der Stromproduktion aufgrund der Hitzewellen. Nachdem Deutschland aber die Atomkraftwerke geschlossen hat, stieg der Stromimport der Bundesrepublik rasch an. Im ersten Halbjahr 2023 lag er bei 18 Terrawattstunden, was einen Rekordwert darstellte. Die verfügbaren Kapazitäten aus Atomstrom sind in Frankreich aber stark gesunken und betrugen zuletzt nur noch rund 61 Prozent. In Deutschland hingegen spricht die Bundesnetzagentur davon, dass der Strom nur dann ausreichen kann, wenn er in entsprechenden Mengen aus Frankreich importiert wird. Versorgungsengpässe in Frankreich können daher direkte Auswirkungen auf die Versorgungssicherheit in Deutschland haben. Verstärkt wird das Problem durch die gekappten Lieferbeziehungen zwischen dem Militärregime im Niger und Frankreich, welches drei Uranminen in dem afrikanischen Staat besitzt. Die dortige Regierung möchte neue Lieferbeziehungen unter anderem mit Russland unterhalten. Für Deutschland stellt sich daher die Frage, woher der hier dringend benötigte Strom kommen soll, wenn Frankreich selbst Lieferengpässe hat. Die Abhängigkeit Deutschlands von Frankreich in Sachen Energie sollte eine Abkehr von der Abhängigkeit von Russland darstellen. Erreicht wurde damit aber eine Unsicherheit in Sachen Stromversorgung, deren Ausmaß bislang noch nicht abschätzbar ist.

Geplanter Stromanbieterwechsel: Warum die Strompreise vergleichen?

Die Energiepreise steigen, Strompreisanstieg, Glühbirne, Elektro-Meterrad-Stromzählerschnittstelle
Bild: ShutterStock

Der Energiesektor kennt keine Preisbindung, sodass die Strompreise immer wieder stark schwanken. Das bedeutet aber auch, dass Verbraucher von diesen Veränderungen profitieren können. Kurze Vertragsbindungen bedeuten, dass bei Strompreissenkungen kurzfristig reagiert werden kann. Eine Preisbindung, an die sich alle Stromanbieter halten müssen, gibt es in Deutschland nämlich nicht.
Die Gründe, warum die Strompreise schwanken, sind vielfältiger Natur. Sie liegen in politischen Entscheidungen, im Kampf für die Energiewende und in Entwicklungen der Börse begründet. Wer regelmäßig seinen Stromanbieter wechselt, kann nach einigem Vergleichen daher viel Geld sparen. Ebenso zahlreich wie die Gründe für ein Schwanken der Strompreise sind die Antworten darauf, warum ein Strompreisvergleich durchgeführt werden sollte:

  • Neukunden bekommen Sondertarife und spezielle Rabatte geboten
  • durch gezielte Auswahl „grüner“ Anbieter kann etwas für die Klimawende getan werden
  • Preiserhöhungen nach Ablauf einer bestimmten Vertragslaufzeit lassen sich verhindern

Welcher ist der beste Stromanbieter?

Ein Strompreisvergleich führt zu verschiedenen Anbietern, die die finanziellen Wünsche der Kunden berücksichtigen. Doch meist stehen verschiedene Anbieter zur Wahl. Welcher ist dann der richtige? Focus Money hat dafür ein Ranking aufgestellt, welches für 2023 gilt und nach Bundesländern sortiert ist. Maßgeblich waren dabei Verbraucherbefragungen zur Zufriedenheit mit dem Service, Preis, Versorgungssicherheit etc.:

  • Bayern: Stadtwerke München, EnBW, Vattenfall
  • Baden-Württemberg: badenova, EnBW, Vattenfall
  • Nordrhein-Westfalen: Stadtwerke Düsseldorf, EnBW, Vattenfall
  • Niedersachsen: BS|ENERGY, enercity, Vattenfall
  • Bremen: Vattenfall, swb Bremen, swb Bremerhaven
  • Hessen: Mainova, ENTEGA, Vattenfall
  • Hamburg: Hamburg Energie, innogy, E.ON
  • Schleswig-Holstein: Stadtwerke Lübeck, Stadtwerke Flensburg
  • Saarland: energis, Vattenfall, SWH Stadtwerke Homburg Stadtwerke Kiel
  • Rheinland-Pfalz: Mainova, evm energieversorgung mittelrhein, EnBW
  • Brandenburg: Vattenfall, Yello, E.ON
  • Sachsen: DREWAG, ENSO Energie Sachsen Ost, Stadtwerke Leipzig
  • Sachsen-Anhalt: SWM Magdeburg, SWH. EVH Meine Energie, Vattenfall
  • Berlin: EnBW, Vattenfall, Yello
  • Mecklenburg-Vorpommern: WEMAG, Vattenfall, Stadtwerke Greifswald
  • Thüringen: Stadtwerke Energie Jena-Pößneck, TEAG – Thüringer Energie, Vattenfall

Energiespeicher für Balkonkraftwerke

Kleines Solarpaneelsystem

Ein Balkonkraftwerk ist eine Solaranlage, die für die Eigenproduktion von Strom inzwischen häufig genutzt wird. Auch Laien gelingt es, die Solarpanels zu montieren und den Wechselrichter an das Stromnetz anschließen zu können. Dank moderner Energiespeicher ist es jetzt auch möglich, überschüssigen Strom nicht zwangsweise ins Netz einzuspeisen, sondern selbst für später aufzubewahren. Bisheriges Manko: Die aktuellen Speicher haben eine Lebensdauer von ca. 15 Jahren, was noch deutlich weniger ist als benötigt. Das Verhältnis von Kosten und Nutzen ist noch nicht ausgewogen, doch die Hersteller arbeiten daran und liefern ständig Verbesserungen. Aktuell sind beispielsweise diese Speicher auf dem Markt:

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