Was ist ein Balkonkraftwerk? Funktionsweise, Angebote, Vorteile

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Ein Balkonkraftwerk macht es möglich, ohne großen Aufwand selbst zu Hause Strom aus Sonnenlicht zu produzieren. Meist besteht eine Balkonsolaranlage, auch Steckersolar oder Mini-PV genannt, aus zwei Solarmodulen, die mit einem kleinen Wechselrichter verbunden sind. Die Solarmodule fangen das Sonnenlicht ein und der Wechselrichter macht das Sonnenlicht für den Haushalt nutzbar, indem es den Strom aus der Sonne in Wechselstrom umwandelt. Der Stecker ist meistens ein haushaltsüblicher Schuko-Stecker, wie man ihn von anderen Elektrogeräten kennt.

Im Hausnetz wird der Strom aus dem Balkonkraftwerk genutzt, um die laufenden Elektrogeräte zu betreiben. Scheint die Sonne auf das Photovoltaikmodule, fließt der produzierte Strom direkt zu den Geräten, wie zum Beispiel dem Kühlschrank, WLAN-Router oder zum Fernseher. Wenn das Balkonkraftwerk mehr Strom produziert als gerade gebraucht wird, fließt der überschüssige Strom ins allgemeine Stromnetz. Umgekehrt holen sich die Geräte den restlichen benötigten Strom aus dem Stromnetz dazu.

Natürlich lässt sich solch eine Mini-Solaranlage auch an anderen Orten installieren, beispielsweise im Garten, auf der Terrasse oder dem Gartenhäuschen. Überall dort, wo es eine Steckdose zum Einstecken gibt und elektronische Geräte betrieben werden, kann jeder damit im Handumdrehen einen wertvollen Beitrag für die Energiewende und zum Klimaschutz leisten.

Aus welchen Einzelteilen besteht eine Balkonsolaranlage?


Steckerfertige Solaranlagen, auch Balkonkraftwerke oder Mini-PV-Anlagen genannt, bestehen im Normalfall aus einem oder zwei Solarmodulen und einem kleinen Wechselrichter. Dieses System kann direkt in die nächste Steckdose eingesteckt werden und so Strom produzieren. Optional kann man diese Balkonsolaranlage mit einem intelligenten Messsystem verbinden, um den erzeugten Strom zu messen. Eine weitere optionale Komponente stellt ein Stromspeicher dar. Damit lässt sich der gesamte erzeugte Strom selbst im eigenen Haushalt nutzen. In der Regel fließt der nicht genutzte Strom sonst ins allgemeine Stromnetz.

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Wie funktioniert ein Balkonkraftwerk?

Üblicherweise hat eine Balkonsolaranlage momentan 600 Watt. Bald wird es auch erlaubt sein, 800 Watt zu betreiben. Entsprechende Gesetze sind bereits im Bundestag in der Abstimmung. Wenn man etwas weniger Platz zur Verfügung hat kann man auch nur ein Modul mit einem kleineren Wechselrichter, meist 300 Watt, installieren. Der Wechselrichter gibt vor, wie viel Strom aus den Photovoltaikmodulen umgewandelt wird. Die Module sollten etwas mehr Watt haben als der Wechselrichter umwandeln kann. Der Wechselrichter wird an die Photovoltaikmodule angeschlossen und wandelt den dort erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom um, denn nur diesen können unsere Elektrogeräte im Hausnetz erkennen und nutzen.

An den Wechselrichter schließt man ein weiteres Kabel an, dieses Netzkabel lässt sich in der Regel in eine haushaltsübliche Schuko-Steckdose stecken. Idealerweise befindet sich diese im Außenbereich und in der Nähe des Installationsortes. Im Baumarkt gibt es allerdings auch längere Kabel, falls der Montageort zum Beispiel ein weiter entferntes Gartenhäuschen oder Pavillon wäre.

Sobald jetzt die Sonne auf die Photovoltaikmodule scheint, stellt das Balkonkraftwerk Strom her, der direkt ins eigene Hausnetz fließt und die laufenden Geräte versorgt. Dadurch läuft der eigene Stromzähler im Keller langsamer, weil man weniger Strom aus dem Netz beziehen muss. Die Stromrechnung wird bei der nächsten Abrechnung also geringer ausfallen. Es ist auch möglich, dass der Stromzähler komplett stehen bleibt in den Momenten, wenn das Balkonkraftwerk mehr Strom herstellt als gerade im Haushalt benötigt wird. Der überschüssige Strom fließt dann einfach ins allgemeine Netz.

Die Module kann man an vielen verschiedenen Orten ganz einfach montieren: zum Beispiel auf dem Balkon, dem Garagendach oder Carport, am Balkongeländer, an der Hausfassade, auf der Terrasse, im Vorgarten oder dem Gartenpavillon. Ganz findige Bastler bauen sich daraus sogar einen Solartisch. Viele Verkäufer von Balkonsolaranlagen bieten auch geeignete Halterungssysteme an.

Falls für die Montage die Bausubstanz geändert werden muss, also zum Beispiel Löcher in die Fassade gebohrt werden müssen, sollte das im Vorfeld mit dem Vermieter abgesprochen sein. Bei der Montage auf einem Schrägdach ist es ratsam, die Installation von Experten durchführen zu lassen.

Funktion eines Balkonkraftwerks


Balkonkraftwerke sind relativ einfach auf einem Balkon oder anderen geeigneten Orten installierbar. Der dadurch kostenlos produzierte Strom ist sofort im Haushalt nutzbar. Eine Balkonsolaranlage besteht aus Solarmodulen, einem kleinen Wechselrichter, einem Schuko-Stecker und meistens einer Befestigung. Zentrales Element in diesem Gefüge ist der Wechselrichter, der den Strom aus dem Solarmodul in nutzbaren Wechselstrom umwandelt. Die Anzahl der Solarmodule ist unerheblich. Wichtig ist die Wattzahl der Module, wie viele man zusammenschließen kann und natürlich ist es auch abhängig vom zur Verfügung stehenden Platz. Momentan darf ein System mit bis zu 600 Watt Wechselrichterleistung betrieben werden, bald sollen 800 Watt erlaubt sein.

Die Ausrichtung der Solarmodule ist von zentraler Bedeutung. Jede Himmelsrichtung außer Norden ist grundsätzlich sehr gut geeignet und hat verschiedene Vor- und Nachteile. Wichtig ist, dass man einen Überblick darüber hat, zu welchen Zeiten am Tag man besonders viel Strom benötigt. Ist es am Vormittag, lohnt sich eine Installation nach Osten am meisten. Ist man eher abends zu Hause, wäre eine Westausrichtung ideal. Für den höchsten Stromertrag und einen Peak um die Mittagszeit eignet sich die Südausrichtung. Meistens hat man allerdings keine Wahl wo der Balkon steht, daher empfiehlt es sich, den eigenen Verbrauch soweit wie möglich an der Lage des Moduls und dem Sonnenstand zu orientieren.

Solarmodule haben eine sehr lange Haltbarkeit und werden bereits seit über 25 Jahren eingesetzt. Selbst nach dieser Zeit haben sie häufig noch einen hohen Wirkungsgrad. Pro Jahr können bis zu 25% des eigenen Strombedarfs durch ein Balkonkraftwerk abgedeckt werden, je nach Nutzerverhalten.

Die Anschaffungskosten bewegen sich aktuell zwischen 300 Euro für ein Set mit einem Modul und 1.000 Euro für zwei Module aus deutscher Herstellung incl. spezieller Befestigung.

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Vorteile und Besonderheiten von Balkonkraftwerken


Ein wichtiger Vorteil bei der Verwendung von Balkonsolarkraftwerken liegt darin, dass man ganz einfach über viele Jahre hinweg Stromkosten spart. Außerdem ist es eine einmalige Chance, als Mieterin oder Mieter direkt an der Energiewende teilzunehmen. Mit solch einer Steckersolaranlage auf dem Balkon können also so gut wie alle einen Beitrag zur Energiewende und zum Klimaschutz leisten, auch diejenigen, die bisher kein eigenes Hausdach zur Verfügung hatten.

Die aktuelle Gesetzeslage sieht vor, dass vor der Installation eine Zustimmung des Vermieters notwendig ist. Außerdem muss das Gerät beim örtlichen Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister mit ein wenig Bürokratieaufwand angemeldet werden. Hinzu kommt, dass möglicherweise ein Zählertausch notwendig ist. Dies ist allerdings Aufgabe des Netzbetreibers und in jedem Fall kostenlos. Momentan wird eine Vereinfachung der Gesetze im Bundestag besprochen. Wir erwarten spätestens Ende des Jahres deutliche Änderungen, die es noch einfacher machen, ein Balkonkraftwerk zu betreiben.

Wie viel spart man mit einem Balkonkraftwerk?


Im Moment kostet eine Kilowattstunde Strom durchschnittlich etwa 33 Cent (Stand Juli 2023)[ Eigene Berechnungen, basierend auf Werten verschiedener konventioneller Stromanbieter und Ökostromversorger mit Stichtag 11.07.2023. Grundlage: Arbeitspreise von Vattenfall, Montana, e.on, EnBW, eprimo, Stromio, EWS Schönau, Bürgerwerke, Polarstern, GreenPlanetEnergy, Naturstrom AG, Fair Trade Power, Lichtblick, Badenova, EWE, Energiedienst, Stadtwerke Stuttgart. ]. Eine Familie mit 4.000 kWh Stromverbrauch kommt so ohne Grundgebühr auf etwa 1.320 Euro reine Stromkosten im Jahr. Installiert diese Familie nun ein Balkonkraftwerk mit 600 Watt Leistung, kann dieses bei optimaler Ausrichtung und Nutzung im Süden Deutschlands bis zu 800 kWh Strom aus der Sonne gewinnen. Dies entspricht Stromkosten von gut 264 Euro, die eingespart werden können. Da meist nicht der gesamte Ertrag im Haus genutzt werden kann, fließt ein Teil des erzeugten Stroms ins öffentliche Stromnetz. Ein Stromspeicher würde die täglichen Einsparungen erhöhen, kostet aber momentan noch relativ viel in der Anschaffung.

Wenn Balkonkraftwerke eher im Schatten liegen, dann bringen sie zwar auch einen Ertrag, dieser fällt jedoch deutlich geringer aus. Daher sollte man besonders gut auf Schattenwurf durch zum Beispiel Bäume oder Nachbarhäuser achten. Zumindest den Grundbedarf einer Wohnung, wie den Kühlschrank, WLAN-Router, die elektrische Zahnbürste oder das Aufladen des Handys ist auch bei Schatten meist möglich.

Wie viele Balkonsolaranlagen darf ich betreiben?


Darf man mehr als eine Balkonsolaranlage aufstellen? Die Regel diesbezüglich lautet: Für Balkonkraftwerke gilt eine Obergrenze von 600 Watt. Die Begrenzung kommt hierbei durch den Wechselrichter zustande. Die Photovoltaikmodule können und sollten insgesamt leicht über diesem Wert liegen.

Ab dem Jahr 2024 treten wichtige Änderungen für den Betrieb von Balkonsolaranlagen in Kraft, die es zu berücksichtigen gilt.

  • Leistungsgrenze von Wechselrichtern: Bislang war es so, dass für Balkonkraftwerke eine Obergrenze von 600 Watt galt, die durch die Kapazität des Wechselrichters bestimmt wurde. Ab 2024 wird diese Grenze auf 800 Watt angehoben.
  • Installation mehrerer Photovoltaikmodule: Während die Photovoltaikmodule insgesamt leicht über der Grenze des Wechselrichters liegen können und sollten, erlaubt die neue Regelung nun, Photovoltaikmodule mit einer Gesamtleistung von bis zu 2000 Watt zu installieren.
  • Bürokratischer Aufwand und Fachpersonal: Für größere Installationen besteht weiterhin ein erheblicher bürokratischer Aufwand, da die Anlage offiziell angemeldet werden muss. Dies ist auch notwendig, um eine Einspeisevergütung für den ins öffentliche Netz eingespeisten Solarstrom zu erhalten.

Ein Vorteil der erweiterten Leistungsgrenzen ist die Möglichkeit, während der sonnenreichen Monate Energie in Batteriespeichern zu sammeln. Diese gespeicherte Energie kann dann abends oder zu anderen Zeiten genutzt werden, wenn die Sonneneinstrahlung nicht ausreicht.

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Braucht man eine Genehmigung für ein Balkonkraftwerk?


Wie beim großen Vorbild muss man auch bei einer Mini-Solaranlage etwas bürokratischen Aufwand betreiben. Dieser hält sich allerdings sehr in Grenzen.

Wenn Sie zur Miete wohnen ist es aktuell noch nötig, den Vermieter zu fragen, ob Sie das Balkonkraftwerk an die Außenseite des Balkons anbringen dürfen. Ein Aufstellen auf dem Balkon ist allerdings jederzeit ohne Nachfragen möglich. Vor der Anbringung sollten Sie sich vergewissern, dass eine Außensteckdose auf dem Balkon vorhanden ist. Ist das nicht der Fall, kann entweder ein spezielles Flachkabel durch das Fenster geführt werden oder Sie besprechen mit Ihrem Vermieter eine mögliche neue Anbringung einer Außensteckdose durch eine Fachkraft oder auch eines Kabelschachtes durch die Hausfassade. Diese muss allerdings gut gedämmt werden. Im Idealfall ist allerdings eine Steckdose außen vorhanden.

Gehört Ihnen das Haus selbst, ist die Bahn frei für Ihr Wunsch-Balkonkraftwerk. Sollten Sie in Ihrer Eigentumswohnung eine Mini-PV-Anlage anbringen wollen, muss das erst von der WEG-Versammlung mit einfacher Mehrheit beschlossen werden. Bereits im Jahr 2020 wurde das Wohnungseigentümergesetz WEG dahingehend vereinfacht, dass hierbei eine einfache Mehrheit genügt. Doch auch hier sind weitere Vereinfachungen vorgesehen, die diesen Schritt erleichtern werden.

Kurzum: Bevor Sie mit der Planung Ihrer photovoltaik balkonanlage beginnen, sollten Sie zunächst die grundlegendsten Genehmigungen einholen und Abklärungen treffen.

Balkonkraftwerk: Muss der Vermieter zustimmen?

Wer in einem eigenen Einfamilienhaus wohnt, muss sich in der Regel keine Gedanken darum machen, ob eine photovoltaik balkonkraftwerk installiert werden darf oder nicht. Mieterinnen und Mieter benötigen allerdings momentan noch die Einwilligung des Vermieters. Vor allem dann, wenn die Module an der Fassade, auf dem Dach oder Außengeländer des Balkons angebracht werden sollen.

In einigen wenigen Fällen ist eine Balkonsolaranlage bereits im Mietvertrag geregelt. Dies stellt aber eher die Ausnahme dar. Um ein Gespräch mit dem Vermieter kommt man als Mieter aktuell kaum herum. Aller Voraussicht nach wird sich die Gesetzeslage ab 2024 dahingehend ändern, dass man nur noch den Vermieter oder die Hausverwaltung informieren muss, anstatt um Erlaubnis zu bitten.

Es kann sein, dass Ihr Vermieter eine Reihe von Bedingungen an die Installation stellt. Diese sind häufig technisch nicht zwingend notwendig und sollen die Anbringung erschweren. Grundsätzlich ist es sinnvoll, dass bei sehr alten elektrischen Installationen ein sogenannter E-Check durchgeführt wird. Dabei wird von Experten festgestellt, ob die Leitungen und das Hausnetz technisch in Ordnung sind. Dieser E-Check ist allerdings Aufgabe des Vermieters und sollte von diesem auch bezahlt werden. Häufig wird die Installation durch eine Fachfirma gefordert. Gerade bei Balkonsolar ist dies oft nicht notwendig. Die Fachkräfte sind an anderer Stelle für die Energiewende besser im Einsatz, zum Beispiel bei der Installation großer komplizierter Aufdach-Photovoltaikanlagen. Die Energiewende lässt sich schneller umsetzen, wenn möglichst alle mit anpacken können, nicht nur die ohnehin schon knappen Handwerksbetriebe.

Einige Vermieter oder Wohnungsbaugesellschaften verlangen ausdrücklich die Installation einer sogenannten Wieland-Steckdose. Dies kann nur von einem Fachbetrieb durchgeführt werden, bedeutet hohe Zusatzkosten und ist technisch nicht nötig. Auch diese Vorgaben werden spätestens zum Ende des Jahres wegfallen. Die meisten Netzbetreiber haben bereits reagiert und akzeptieren mittlerweile auch Anlagen mit einem Schuko-Stecker.

Sollte ein Vermieter die Tragfähigkeit des Balkongeländers infrage stellen, nachdem Sie nach einer Balkonsolaranlage fragen, ist die Sicherheit des Balkons grundsätzlich fraglich. Der Vermieter ist dafür verantwortlich, dass Mietparteien in einer sicheren Wohnung leben. Sollte ein Balkongeländer ernsthaft die ca. 25 kg des Balkonkraftwerks nicht tragen können, darf man sich auch nicht mehr am Geländer anlehnen und weiteres. Diesen mangelhaften Zustand muss der Vermieter umgehend reparieren. Manche verlangen zusätzlich eine Zusage, dass von den Solarpanels keine Blendwirkung ausgeht.

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stecker solaranlagen werden (Bild:dpa)

Balkonkraftwerk mit Speicher – lohnt sich das?


Ein Balkonkraftwerk mit Speicher bietet große Vorteile im Alltag, bedeutet jedoch eine relativ hohe Investition am Anfang. Jeder Haushalt und jeder Stromverbrauch ist anders, daher sollte individuell beurteilt werden, ob eine Anschaffung wirtschaftlich sinnvoll ist. Aus rein wirtschaftlicher Sicht lohnt sich diese Investition erst, wenn innerhalb der Lebensdauer des Balkonkraftwerks mehr Stromkosten eingespart werden als das gesamte System incl. Speicher gekostet hat. Setzt man allerdings mehr auf Autarkie und weniger auf die Wirtschaftlichkeit, dann kann ein Speicher eine sinnvolle Ergänzung sein.

Da auch im Bereich der Balkonsolar-Speichersysteme die Preise fallen, amortisieren sich immer mehr Geräte innerhalb der vorgesehenen Nutzungsdauer. Allerdings steht häufig noch nicht alleine der wirtschaftliche Aspekt im Vordergrund, sondern auch Überlegungen zur Energiewende und der eigenen Unabhängigkeit.

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